Heute ging es für eine gute Stunde Surfen bei marginalen Bedingungen nach Wiek. Bei unserer Ankunft begrüßte uns der Norden Rügens mit strahlendem Sonnenschein und guten 4 Windstärken, optimistisch betrachtet. Ein weiterer Pluspunkt – überall stehtiefes und glattes Wasser, das zum Tricksen einlädt. Leider wird dieser Spot von unzähligen Kitern frequentiert, die zum Großteil, wahrscheinlich auch aus Unwissen, vollkommen rücksichtslos fahren. Die unbeschwerte Ausübung unseres Sports wird leider immer weiter erschwert. Denn wer mit dem Argument kommt, dass die vielen Probleme zwischen Windsurfern und Kitern nur auf Kindergartenniveau ausgetragene Hahnenkämpfe sind, und wer dann auf ähnliche Situationen im Wintersport verweist, der sollte sich einmal fragen, wie es denn wäre, wenn Snowboarder oder Skifahrer mit 30 Meter langen Leinen einen Abhang hinunterfahren, den sie sich mit anderen Sportlern teilen. Fakt ist, dass die langen Leinen für andere Sportler lebensgefährlich werden können. Nicht umsonst verweisen die Hersteller von Kitematerial, dass ein Sicherheitsabstand von mindestens 30 Metern zu anderen Wassersportlern eingehalten werden muss. Deshalb sollte es an jedem Spot getrennte Kite- und Windsurfzonen geben. Letztendlich sind Kiter aber auch immer wieder eine Gefahr an Land, wie ihr auf dem ersten Foto sehen könnt. Uns bleibt nur zu sagen: Gratulation!







